Organisationsstruktur

Das Usbekisch-Deutsche Zentrum für Architektur und Bauwesen ist ein Projekt der Fachhochschule Potsdam in Koop­eration mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Technischen Uni­versität Dresden, der Bauhaus-Universität Weimar und den staatlichen Architekturhoch­schulen in Taschkent und Samarkand. Das Zentrum wird dabei in drei Bereichen entwickelt und aufgebaut: einem Studiengang, einer sogenannten Forschungsplatt­form und einem Dozenten-Kolleg. Der Projektleiter ist Dipl.-Ing. Sven Wallasch (Fach­hochschule Potsdam, Institut für Bauforschung und Bauerhaltung). Das Projekt wird von einer Gruppe aus Vertretern der beteiligten Hochschulen gesteuert. Hauptele­ment des Usbekisch-Deutschen Zentrums für Architektur und Bauwesen ist ein postgradualer Masterstudien­gang für Bauerhaltung und Denkmalpflege, der sich überwiegend mit den Herausforderungen in Zentralasien befasst. Neben dem Studiengang wird ein Dozenten-Kolleg mit speziellen Weiter­bildungsangeboten zur Bauerhaltung aufgebaut, um künftige usbekische Dozenten auf den Lehrbetrieb vorzubereiten. Dritte Kom­ponente ist die Vernetzung von Hochschulen, sonstigen Institu­tionen sowie Forschungsstellen und Einrichtungen der freien Wirt­schaft zu einer Forschungs- und Projektplattform, die die gemeinsame Durchführung von Vorhaben artverwandter Natur ermöglicht.

Der Usbekisch-Deutsche Masterstudiengang Bauerhaltung und Denkmalpflege ermöglicht zunächst als Son­derstudiengang den einmaligen Durchlauf von bis zu 20 Studierenden, die 2015 einen Master-Abschluss erhalten. Der Studiengang verfügt mit Studienbeginn im Sommersemester 2013 über die in Deutsch­land üblichen Gremien und Satzungen, wie Studienprüfungsordnung, Prüfungsausschuss, Auswahlsatzung zum Bewerbungs­verfahren etc.