Gemeinsame Studienexkursion zur Kontaktaufnahme

Im Sommersemester 2009 beschäftigte sich die Professur Denkmalpflege und Entwerfen erstmals mit der usbekischen Denkmallandschaft: Eine von DAAD und Freunden und Förderern der TU Dresden unterstützte Exkursion nach Usbekistan konnte durchgeführt werden. Aufbauend auf einem Vorbereitungsseminar zur Architektur und Stadtbaugeschichte in Zentralasien reisten zwölf Studierende in Begleitung von Prof. Thomas Will (Denkmalpflege und Entwerfen, TU Dresden) und Prof. Hans-Rudolf Meier (Denkmalpflege und Baugeschichte, Bauhaus-Universität Weimar) für zwei Wochen entland der ehemaligen Seidenstraße.

Für ein konretes Projekt wurde das Mausoleum Ischrat Khane in Samarkand ausgewählt. Die Studien am Ort galten nicht nur dem in ruinösen Zustand erhaltenen Monument und seiner musealen/archäologischen Präsentation, sondern auch der gestörten städtebaulichen Einbindung. Das Thema wurde im Wintersemester 2009 als Semesterprojekt vertieft.

Die Gruppe besuchte auch die Architeturhochschulen in Taschkent und Samarkand.Auf Einladung des Taschkenter Instituts für Architektur und Bauwesen referierten Prof. Thomas Will und Prof. Hans-Rudolf Meier über Denkmalpflege und Stadtentwicklung in Deutschland. Mit Vertretern der Hochschulen und des Bildungsministeriums wurden Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit geführt.

Die Fakultät Architektur der TU Dresden unterstützte das Projekt bereits in dem Zeitraum vor der Anlaufphase durch Übernahme von Personalkosten. Mit dieser Unterstützung konnten wichtige Schritte zur Vorbereitung des Bewerbungsverfahrens vorgenommen werden.

Erfahrungen und Kompetenzen aus dem Masterstudiengang Denkmalpflege und Stadtentwicklung

An der Fakultät Architektur kann man auf Erfahrungen aus dem von 2004 bis 2012 durchgeführten Masterstudiengang Denkmalpflege und Stadtentwicklung aufbauen. Die Schwerpunkte der Professur Denkmalpflege und Entwerfen in Verbindung mit den Kompetenzen der weiteren beteiligten Fachgebiete wie beispielsweise der besonderen Beschäftigung des Lehrstuhls für Städtebau mit den Nachfolgestaaten der Sowjetunion oder den Forschungsarbeiten des Lehrstuhls für Tragwerksplanung an historischen Bautwerken im Iran und in Syrien ermöglichen eine gewinnbringende Beteiligung an der Ausbildung von Denkmalpflegern in Usbekistan.