Verlauf

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Auf Grund des Planungsstandes können gegenwärtig nur orientierende Angaben gemacht werden. Die Informationen sind daher unverbindlich.

Da die Unterrichtssprache Deutsch ist, wird potenziellen Bewerbern ein mehrstufiges Kursprogramm angeboten, um sich auf das Studium vorzubereiten. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Bewerber zum Studienbeginn Sprachkenntnisse besitzen, die dem Niveau des Goethe-Zertifikates B2 entsprechen. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens beginnt ein 6-monatiger Deutsch-Intensiv-Sprachkurs am Goethe-Institut Taschkent als Pflichtveranstaltung für die aufgenommenen Studenten. Dieser Kurs ist für die Studenten kostenfrei. Bis zum Abschluss des Kurses soll das Sprachniveau Goethe-Zertifikat B2 erreicht werden, das auf einer Kompetenz-Skala von 1 bis 6 dem Niveau 4 entspricht.

Das 1. Semester startet in Taschkent mit einer etwa einwöchigen Auftaktveranstaltung mit Immatrikulationsfeier, Einführungsvorträgen und einer Kurzexkursion. Die Kurzexkursion führt zu prominenten Bauten, an denen grund­sätzliche Aufgabenstellungen der Bausanierung und Denkmalpflege Usbekistans thematisiert werden. Das unmittelbar anschließende 1. Semester in Usbekistan ist neben studienbegleitenden Deutschkursen den fachlichen Grundlagen der Bauerhaltung und der Baudenkmalpflege gewidmet.

Im 2. Semester reisen die Studierenden für voraussichtlich 20 Wochen nach Deutschland, begleitet von usbekischen Dozenten. Zur Vermittlung des Lehrstoffs im Deutschland­semester bilden jeweils zwei der vier deutschen Hochschulen ein Hochschulpaar. Jedes dieser Hochschulpaare übernimmt die Hälfte der usbekischen Studierenden während des Deutschlandsemesters, d.h. eine Hälfte studiert in Potsdam oder Bamberg, die andere in Dresden oder Weimar. Neben den reinen Lehrmodulen gehören Exkursionen zum Programm, die neben Städtereisen auch zu Kulturlandschaften und besonderen Naturräumen führen.

Das 3. Semester und das 4. Semester finden wieder in Usbekistan statt. Ein Rückblick mit Bewert­ung des Deutschlandsemesters erfolgt mit Beginn des 3. Semesters auf einer 14-tägigen Veranstaltung Denkmalpflege, die in Taschkent und Samarkand stattfindet. Dabei sind praktische Übungen an einem konkreten Baudenkmal vorgesehen, die vor allem den Methoden und Techniken der Bestandserfassung gewidmet sind. Das 3. Semester bietet die fach­liche Konzentration auf Fragestellungen der Umnutzung und Nutzungsanpassung unter Berücksichtigung von Dauerhaftigkeit und Angemessenheit in der Bauerhalt­ung. Den eigentlichen Kern des 3. Semesters bildet das umfangreiche Semester­projekt zum Planen und Bauen im Bestand. Es wird von der usbekischen und von der deutschen Seite begleitet. Im 4. Semester ist nach einem Modul zur nachhaltigen Nutzung von Baudenkmälern auch unter gesellschaftlichen Aspekten die Master­arbeit anzufertigen.

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Studienprüfungsordnung

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